Was ist eine Zinsstaffelung?
Neben der Möglichkeit des festen Zinssatzes gibt es auch die Zinsstaffelung, in Abhängigkeit der Höhe des Kontostandes. Je höher also die eingezahlten Beträge sind, desto höher werden die Zinssätze. Je niedriger der Kontostand, desto geringer wird der Zinssatz.
Folglich wird diese Form der Zinsberechnung hauptsächlich bei Konten angewendet, auf denen ein reger Ein-und Auszahlungsverkehr und Zinssatzwechsel stattfindet.
zweite Bedeutung
Eine weitere Bedeutung des Begriffs findet sich im Bereich Tagesgeld und Festgeld. Hier wird von den Banken ein Zinssatz erst ab oder bis zu einer bestimmten Anlagesumme gezahlt. Beispiel: 2% Zinsen ab einer Anlagesumme von 5000 Euro; oder 2% Zinsen nur bis zu einer Anlage in Höhe von 20.000 Euro.
Geldbeträge über oder unter den genannten Summen werden entweder niedriger, höher oder eben gar nicht mehr verzinst. Hier muss unbedingt auf das Kleingedruckte geachtet werden!