Wie sicher ist mein Geld auf einem Tagesgeldkonto eigentlich?
Die Sicherheit einer Geldanlage ist für jeden Anleger wichtig. Ohne gewisse Sicherheiten würde ja sonst kein Mensch sein Geld einer Bank oder einem Finanzinstitut anvertrauen. Auch beim Tagesgeld gibt es Absicherungen, die jedoch in allen Ländern sehr unterschiedlich sein können.
Höhere Zinsen, höheres Risiko
Im Allgemein kann man sagen: Je mehr Zinsen in Aussicht stehen, desto größer ist das Risiko für den Anleger. Wer sein Geld beispielsweise an der Börse investiert, muss jederzeit auch mit fallenden Kursen rechnen. Genauso gut können Aktienkurse oder Indizes auch steigen und die Geldanlage so einen höheren Gewinn abwerfen.
Das Tagesgeldkonto hingegen wird bei einer Bank geführt, welche - je nach Landeszugehörigkeit - eine bestimmte Einlagensicherung bieten muss. In Deutschland sind die Einlagen eines Anlegers gesetzlich bis zu einer Summe von 50.000 Euro zu 100% abgesichert. Ab 2011 verdoppelt sich diese Summe noch einmal auf 100.000 Euro.
Zusätzlich sind Gutenhaben von Sparkassenkunden durch den Sparkassenunterstützungsfonds gesichert. Bei ausländischen Banken gelten andere Sicherungsgrenzen. Das Bank of Scotland Tagesgeld beispielsweise ist derzeit bis zu einer Anlagesumme von rund 64.000 Euro gesichert. Die niedrigste Einlagensicherung haben im Übrigen Länder wie Belgien, Finnland, Spanien, Griechenland oder Irland mit durchschnittlich 20.000 Euro Sicherungssumme. Hier sollte vor einer Investition in Tagesgeld unbedingt genau recherchiert werden.