Einlagensicherung bei deutschen Banken deutlich besser als im Ausland.

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Ratgeber Geldanlage - Insolvenzschutz

Es ist ja nichts neues, dass es an der Börse immer mal auf und ab geht. Die derzeitige Kreditkriese in den USA jedoch verheißt nichts Gutes für die Anleger in Deutschland. Anhaltende Unsicherheiten an den internationalen Finanzmärkten sind nicht zu übersehen. Auch die deutsche Bankwirtschaft ist betroffen. Da stellt sich der ein oder andere Anleger die Frage wie sicher sein Geld bei den Banken und Sparkasse ist.

Einlagensicherung EU-weit gesetzlich festgelegt

Die so genannte Einlagensicherung ist in jedem Mitgliedstaat der EU gesetzlich vorgeschrieben. Die Regelung sieht vor, dass die Einlagen auf Tagesgeld oder Anlagen auf Girokonto, Sparbuch, Termin- und anderen Sparkonten bis zu 90% des Guthabens, aber höchstens 20.000€ gesichert sind. Der Kunde bei Insolvens des Finanzinstitutes diesen Betrag also in jedem Fall erstattet bekommt. Diese Norm ist wichtig, wenn ein Anleger sein Geld bei ausländischen Banken wie z.B. bei der Credit Europe Bank positioniert, da diese ihren Hauptsitz nicht in Deutschland hat.

Deutsche Sparkassen wie die 1822direkt oder andere Privatbanken wie die Comdirect Bank, aber auch diverse Genossenschaftsbanken bieten fast alle eine viel höhere Einlagensicherung. Gerade bei privaten Banken sind hier in der Regel oftmals die Zinsen und Geldeinlagen der Kunden bis zur Höhe v. 30% des maßgeblich haftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank abgesichert.

Im Allgemeinen ist somit die Geldanlage bei deutschen Banken und Sparkassen komplett geschützt. Die meisten Banken haben mehrere hundert Millionen Euro an Eigenkapital. Ein knappes Drittel wäre also 100% sicher. Da brauch sich also kaum ein deutsche Anleger wirklich sorgen machen.

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Die Einlagensicherung ist gesetzlich vorgeschrieben